Carmen

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April 2020
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Georges Bizet (1838 - 1875)
Opéra comique in vier Akten von Georges Bizet; Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy nach einer Novelle von Prosper Mérimée; Zunächst am 3. März 1875 in Paris durchgeführt; Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 11. Mai 1979 Überarbeitete Version auf 8. März 2008

Sinnlich, offensiv und frei von allen bürgerlichen Sinn für Moral: CARMEN, Georges Bizets Geschichte einer fatalen Liebesdreieck, empört das Publikum bei der Uraufführung an der Pariser Opéra Comique in 1875 und verbrachte Jahre spielen zu klein, Randgruppen als Folge - unvorstellbar heute, da die Arbeit der Begriff unter Opern. Die Geschichte von Carmen und Don José, auf einmal banal und existenzielle, endet mit einem tragischen Mord unvermeidlich. Carmens absoluter Freiheit und ihr Beharren auf Beziehungen auf der Grundlage völliger Unabhängigkeit und Gleichberechtigung machen sie unwiderstehlich zu Don José, der jedoch als unfähig erweist, ihr Drang, ihre Freiheit zu verteidigen, zu tolerieren. Ein Opfer seiner eigenen Wunsch wird er schließlich getrieben, um seine Geliebte und sich selbst mit ihr.

Leichtsinn, Tristesse, Albernheit und Härte, Verführung und Spiel, Grausamkeit und Schicksalhaftigkeit - den tragischen Stoff Bizet ist es gelungen, mit dem Medium einer Opéra comique, die uns mit all den Emotionen und Charakterzüge des menschlichen Daseins stellt vermitteln. Von all den bekannten Features des Werkes, vielleicht das bekannteste ist das Original kubanische »Habanera« der Tabakarbeiterin Carmen verwendet werden, um die Aufmerksamkeit von Don José zu gewinnen. Die Musik der Oper, mit eingängigen Melodien gefüllt ist, wird durch Tanzeinlagen und spanische Rhythmen dominieren. Der wilde, romantische Land jenseits der Pyrenäen begeistert Georges Bizet unter vielen anderen, und »Carmen« ist heute die als Schlüsselwerk der Französisch Sehnsucht nach dem unbekannten und verklärten Nachbarn im Süden. Im Paris des 19. Jahrhunderts konnte das Opern Die verhängnisvolle Geschichte, mit seinen erotischen Untertönen und seiner Spannung zwischen absoluter Hingabe und totaler Freiheit, der nur durchgeführt werden, wo bürgerlichen Grenzen, räumlich wie ideell, abgelehnt worden war.

 

Programm und Besetzung

Opéra comique in vier Akten von Georges Bizet
Libretto von Meilhac und Ludovic Halévy,
nach einer Novelle von Prosper Mérimée
Uraufführung am 3. März 1875 in Paris
Uraufführung an der Deutschen Oper Berlin am 20. Januar 2018

Empfohlen ab 14 Jahren

In Französisch mit deutschen und englischen Übertiteln

3 Std. 15 Min. / 1 Pause


Dirigent: Jordi Bernàcer

Bühnenregie: Ole Anders Tandberg

Bühnenbild: Erlend Birkeland

Kostümdesign: Maria Geber

Leichte Ausführung: Ellen Ruge

Chorleiter: Jeremy Bines

Kinderchor: Christian Lindhorst

Choreographie: Silke Sense

Carmen: Yulia Matochkina

Frasquita: Meechot Marrero

Mercédès: Karis Tucker

Micaëla: Elena Tsallagova

Don José: Saimir Pirgu

Moralès: Thomas Lehman

Zuniga: Byung Gil Kim Kim

Escamillo: Markus Brück

Remendado: Ya-Chung Huang

Dancairo: Matthew Kosake

Chor: Kinderchor der Deutschen Oper Berlin
Chor der Deutschen Oper Berlin

Orchester: Orchester der Deutschen Oper Berlin

Deutsche Oper Berlin

Die Deutsche Oper Berlin ist ein Opernhaus im Berliner Bezirk Charlottenburg, Deutschland. Das Gebäude ist das zweitgrößte Opernhaus des Landes und auch die Heimat des Berliner Staatsballetts.

Die Geschichte des Unternehmens geht zurück auf das Deutsche Opernhaus von der damaligen unabhängigen Stadt Charlottenburg gebaut - der "reichsten Stadt Preußens"- nach Plänen von Heinrich Seeling von 1911 konzipiert. Es wurde am 7. November 1912 mit der Aufführung von Beethovens Fidelio, von Ignatz Waghalter eröffnet. Nach der Eingliederung von Charlottenburg nach dem Groß-Berlin Vertrag aus 1920 wurde der Name des Wohngebäudes in die Städtische Oper im Jahr 1925 geändert. 

Deutsches Opernhaus 1912
Mit der Nazi-Machtergreifung im Jahre 1933, war die Oper unter der Kontrolle des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda. Minister Joseph Goebbels hatte den Namen zurück zu Deutsches Opernhaus geändert,  im Wettbewerb mit der Berliner Staatsoper in Mitte von seinem Rivalen, dem preußischen Ministerpräsidenten Hermann Göring kontrolliert. Im Jahr 1935 wurde das Gebäude von Paul Baumgarten umgebaut, nämlich die Sitzplätze wurden von 2300 auf 2098 reduziert. Carl Ebert, der Geschäftsführer vor dem Zweiten Weltkrieg entschied sich, aus Deutschland auszuwandern. Lieber als die Ansicht der Nazis über die Musik zu unterstützen, und ging auf die Zusammenarbeit mit Glyndebourne Opera Festival in England. Er wurde von Max von Schillings ersetzt, der beipflichtete, die Werke von "un-deutschen Charakter“ zu spielen. Mehrere Künstler, wie der Dirigent Fritz Stiedry oder dem Sänger Alexander Kipnis folgten Ebert in die Emigration. Das Opernhaus wurde von einem RAF-Luftangriff am 23. November 1943 zerstört. Die Aufführungen wurden dann weiter im Admiralspalast bis 1945 fortgesetzt. Ebert kehrte nach dem Krieg wieder als General Manager  zurück.

Nach dem Krieg, das Unternehmen, was jetzt zum West-Berlin gehörte,  benutzte das nahe gelegene Gebäude des Theater des Westens, bis das Opernhaus wieder aufgebaut wurde. Das nüchterne Design von Fritz Bornemann wurde am 24. September 1961 fertig gestellt. Die Eröffnungsproduktion war Mozarts Don Giovanni. Das neue Gebäude eröffnete mit dem aktuellen Namen.

 

Anfahrt / Parken

  Öffentliche Verkehrsmittel

  Am bequemsten erreichen Sie die Deutsche Oper Berlin mit der U-Bahnlinie U2, die Sie aus Richtung Ruhleben oder Pankow   direkt bis zur Station „Deutsche Oper“ bringt. Ebenfalls in nächster Nähe befindet sich die Station „Bismarckstraße“ der Linie   U7 (an dieser Station gibt es Fahrstühle zur Straßenebene) sowie die Haltestellen der Buslinien 101 und 109.

 

Parkhaus

Wenn Sie die Anfahrt im privaten Wagen bevorzugen, steht Ihnen das Parkhaus Deutsche Oper ab zwei Stunden vor Vorstellungsbeginn bis 2 Uhr zum Operntarif von € 3,– zur Verfügung. Die Einfahrt befindet sich in der Zillestraße 51. Auf einem überdachten Weg gelangen Sie entlang des Restaurants Deutsche Oper direkt zum Haupteingang. Für Abonnenten gelten Sonderkonditionen: Sie erhalten bei Vorlage Ihres Parktickets an der ersten Garderobe rechts gegen Zahlung von nur € 2,50 ein Auslassticket. Eine Stellplatz-Garantie können wir nicht gewährleisten.

Häufig sind die 270 zur Verfügung stehenden Stellplätze schon eine Stunde vor Vorstellungsbeginn belegt. Insofern empfehlen wir frühzeitige Anreise oder die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel.
 

 

© Günter Karl Bose
© Marcus Lieberenz
© Bettina Stöß
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