Intermezzo
März 2025 | ||||||
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Richard Strauss im März
Intermezzo - Richard Strauss [1864 – 1949]
Eine bürgerliche Komödie mit sinfonischen Zwischenspielen in zwei Aufzügen
Libretto vom Komponisten
Uraufführung am 4. November 1924 am Schauspielhaus Dresden
Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 25. April 2024
Empfohlen ab 15 Jahren.
Dauer: 2 Stunden 45 Minuten | Eine Pause
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Einführung: 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Rang-Foyer rechts
Handlung
Bühne: Die Villa des Hofkapellmeisters Storch; Rodelbahn am Grundlsee; Salon in Wien; Prater in Wien
Erster Akt
Der berühmte Tondichter und Hofkapellmeister Storch muss zu einem Engagement nach Wien. Die Reisevorbereitungen führen zu – offensichtlich üblichen – Reibereien mit seiner ihn fürsorglich bedrängenden Frau Christine. Nach seiner Abreise lernt Christine den Baron Lummer kennen, den sie beim Rodeln über den Haufen fährt. Sie will ihrem Mann einen Empfehlungsbrief für den jungen Mann, der gerne studieren möchte, schreiben, weist Lummer aber ärgerlich ab, als er sie um Geld bittet. Völlig in Rage gerät sie, als die Post den schlüpfrigen Brief einer gewissen „Mieze Meier“ an ihren Mann bringt. Christine will die Trennung und schickt ihrem Mann ein Telegramm nach Wien – „Wir sind für immer geschieden!“
Zweiter Akt
Wien – Storch beim Skat. Christines Telegramm trifft ein. Storch, der eben noch seine Frau in der Herrenrunde in Schutz genommen hat, ist fassungslos, ahnt aber nach einiger Zeit die Verwechslung. Kapellmeister Stroh, der „Bekannte“ von Mieze Meier und eigentliche Empfänger des Briefs, muss den Irrtum aufklären. Versöhnung im Hause Storch – die Eheleute lachen wieder über ihre „vorbildliche“ Ehe.
Programm und Besetzung
Musikalische Leitung: Sir Donald Runnicles
Inszenierung: Tobias Kratzer
Bühne, Kostüme: Rainer Sellmaier
Licht: Stefan Woinke
Video: Jonas Dahl
Video: Janic Bebi
Dramaturgie: Jörg Königsdorf
Hofkapellmeister Robert Storch: Philipp Jekal
Christine, seine Frau: Maria Bengtsson
Franzl, ihr kleiner Sohn: Elliott Woodruff
Anna, die Kammerjungfer: Anna Schoeck
Baron Lummer: Thomas Blondelle
Kapellmeister Stroh: Clemens Bieber
Notar: Markus Brück
Frau des Notars: Nadine Secunde
Kommerzienrat: Joel Allison
Justizrat: Simon Pauly
Kammersänger: Tobias Kehrer
Resi: Lilit Davtyan
Orchester: Orchester der Deutschen Oper Berlin
Deutsche Oper Berlin
Die Deutsche Oper Berlin ist ein Opernhaus im Berliner Bezirk Charlottenburg, Deutschland. Das Gebäude ist das zweitgrößte Opernhaus des Landes und auch die Heimat des Berliner Staatsballetts.
Die Geschichte des Unternehmens geht zurück auf das Deutsche Opernhaus von der damaligen unabhängigen Stadt Charlottenburg gebaut - der "reichsten Stadt Preußens"- nach Plänen von Heinrich Seeling von 1911 konzipiert. Es wurde am 7. November 1912 mit der Aufführung von Beethovens Fidelio, von Ignatz Waghalter eröffnet. Nach der Eingliederung von Charlottenburg nach dem Groß-Berlin Vertrag aus 1920 wurde der Name des Wohngebäudes in die Städtische Oper im Jahr 1925 geändert.
Deutsches Opernhaus 1912
Mit der Nazi-Machtergreifung im Jahre 1933, war die Oper unter der Kontrolle des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda. Minister Joseph Goebbels hatte den Namen zurück zu Deutsches Opernhaus geändert, im Wettbewerb mit der Berliner Staatsoper in Mitte von seinem Rivalen, dem preußischen Ministerpräsidenten Hermann Göring kontrolliert. Im Jahr 1935 wurde das Gebäude von Paul Baumgarten umgebaut, nämlich die Sitzplätze wurden von 2300 auf 2098 reduziert. Carl Ebert, der Geschäftsführer vor dem Zweiten Weltkrieg entschied sich, aus Deutschland auszuwandern. Lieber als die Ansicht der Nazis über die Musik zu unterstützen, und ging auf die Zusammenarbeit mit Glyndebourne Opera Festival in England. Er wurde von Max von Schillings ersetzt, der beipflichtete, die Werke von "un-deutschen Charakter“ zu spielen. Mehrere Künstler, wie der Dirigent Fritz Stiedry oder dem Sänger Alexander Kipnis folgten Ebert in die Emigration. Das Opernhaus wurde von einem RAF-Luftangriff am 23. November 1943 zerstört. Die Aufführungen wurden dann weiter im Admiralspalast bis 1945 fortgesetzt. Ebert kehrte nach dem Krieg wieder als General Manager zurück.
Nach dem Krieg, das Unternehmen, was jetzt zum West-Berlin gehörte, benutzte das nahe gelegene Gebäude des Theater des Westens, bis das Opernhaus wieder aufgebaut wurde. Das nüchterne Design von Fritz Bornemann wurde am 24. September 1961 fertig gestellt. Die Eröffnungsproduktion war Mozarts Don Giovanni. Das neue Gebäude eröffnete mit dem aktuellen Namen.
Anfahrt / Parken
Öffentliche Verkehrsmittel
Am bequemsten erreichen Sie die Deutsche Oper Berlin mit der U-Bahnlinie U2, die Sie aus Richtung Ruhleben oder Pankow direkt bis zur Station „Deutsche Oper“ bringt. Ebenfalls in nächster Nähe befindet sich die Station „Bismarckstraße“ der Linie U7 (an dieser Station gibt es Fahrstühle zur Straßenebene) sowie die Haltestellen der Buslinien 101 und 109.
Parkhaus
Wenn Sie die Anfahrt im privaten Wagen bevorzugen, steht Ihnen das Parkhaus Deutsche Oper ab zwei Stunden vor Vorstellungsbeginn bis 2 Uhr zum Operntarif von € 3,– zur Verfügung. Die Einfahrt befindet sich in der Zillestraße 51. Auf einem überdachten Weg gelangen Sie entlang des Restaurants Deutsche Oper direkt zum Haupteingang. Für Abonnenten gelten Sonderkonditionen: Sie erhalten bei Vorlage Ihres Parktickets an der ersten Garderobe rechts gegen Zahlung von nur € 2,50 ein Auslassticket. Eine Stellplatz-Garantie können wir nicht gewährleisten.
Häufig sind die 270 zur Verfügung stehenden Stellplätze schon eine Stunde vor Vorstellungsbeginn belegt. Insofern empfehlen wir frühzeitige Anreise oder die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel.