Serenade am königlichen Hof

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Dezember 2021
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Wenn die Tage langsam kürzer und die Nächte länger wurden, traf man sich am königlichen Hofe zu festlichen Abendgesellschaften bei Kerzenschein und Musik – diese Tradition läßt das Kammermusikensemble des Berliner Residenz Orchesters im    Weißen Saal im Neuen Flügel von Schloss Charlottenburg für Sie aufleben.

Ab Mitte September 2021 sind Sie an jedem Samstagabend herzlich eingeladen, in stimmungsvoller Atmosphäre Klängen von Bach, Vivaldi und Pachelbel zu lauschen.

Alla rustica, von Vivaldi nach 1720 komponiert, wird Sie mit seiner mitreißenden Sinnlichkeit und Vitalität begeistern. Der Weiße Saal mit seiner lichten Farbigkeit und der von der Natur inspirierten Raumgestaltung, nimmt diese Sinnlichkeit auf - Musik und Raum verschmelzen zu einem Erlebnis, das tief berührt.

Bach´s berühmte „Air“ - der zweite, langsame Satz aus seiner Orchestersuite    Nr. 3 D-Dur, die er 1732 für das Collegium Musicum in Leipzig komponierte, wird vom Berliner Residenz Orchester virtuos für Sie gespielt.

Der Nürnberger Barockkomponist Johann Pachelbel schuf mit seinem Kanon in D-Dur 1694 sein wohl populärstes Werk. Vermutlich war es ein Auftragswerk für die Hochzeit von Johann Christoph Bach, dem älteren Bruder von Johann Sebastian Bach. Auch heute noch verzaubert diese Kompositionen den Zuhörer – geben Sie sich dem Erlebnis von Alter Musik in der festlichen Atmosphäre des Weißen Saales mit allen Sinnen hin.

Programm und Besetzung

Programmablauf

19.30 Uhr Einlass zum Konzert
20.00 Uhr Konzertbeginn
ca. 21.25 Uhr Konzertende
Das Konzert wird ohne Pause gespielt
Da in musealen Räumen gespielt wird, gibt es kein Getränkeangebot.

Für den Einlass benötigen Sie
- Ihre Konzertkarten oder Reservierungsnummer
- einen personalisierten und tagesaktuellen negativen SARS-CoV-2-Antigen-Testbescheid oder eine Impfbescheinigung, die belegt, dass Sie seit 14 Tagen vollständig geimpft sind. Wenn Sie in den vergangenen sechs Monaten an Corona erkrankt waren und Ihre Erkrankung mind. 28 Tage zurückliegt, akzeptieren wir auch einen entsprechenden ärztlichen oder behördlichen Bescheid
- einen Lichtbildausweis

Auf Wunsch bieten wir vor Ort vor Beginn des Konzertes
einen kostenlosen Schnelltest für Sie an.

Schloss Charlottenburg

Schloss Charlottenburg

 

Der Ursprungsbau des Schlosses Charlottenburg entstand im späten 17. Jahrhundert als Sommersitz für die namensgebende spätere Königin Sophie Charlotte. Die prachtvolle Schlossanlage ist umgeben von einem eindrucksvollen Barockgarten, in dem sich der Neue Pavillon, das Mausoleum sowie das Belvedere befinden, welches dem Hof ursprünglich als Teehaus diente.
Die Parkanlage des Schloss Charlottenburg im ehemals französischen Stil misst heute 55 Hektar und wurde 1786 in einen Landschaftsgarten englischer Prägung umgewandelt.


Heute lädt das Schloss Charlottenburg nicht nur zu Spaziergängen sowie Veranstaltungen aller Art ein, sondern bietet ebenfalls eine Sammlung architektonischer Sehenswürdigkeiten, meisterhafte Gemälde des französischen Rokoko sowie weitere Prachtstücke bildender Kunst, insbesondere aus der Zeit der Romantik und des Biedermeiers.

 

 

Große Orangerie

 

Die Große Orangerie des Schloss Charlottenburg wurde zwischen 1709 und 1712 erbaut und diente ursprünglich der Überwinterung der botanischen Sammlung kostbarer Zitruspflanzen. Während der Sommermonate, wenn über 500 Apfelsinen-, Zitronen- und Pomeranzenbäume den Barockgarten zierten, war die Orangerie regelmäßig prachtvoller Schauplatz unterschiedlichster Festlichkeiten des Preußischen Königshofes.



In der Tradition des Hauses bieten die opulenten lichtdurchfluteten Festsäle der Großen Orangerie auch heutzutage einen festlichen Rahmen für Bankette, Konzerte und Veranstaltungen aller Art.

 

 

Ehemaliges Hoftheater (Museum)

 

Das dreigeschossige frühklassizistische ehemalige Hoftheater entstand 1788 als westlicher Abschluss des Schlosses Charlottenburg und diente ursprünglich den Höhepunkten höfischer Festlichkeiten.

 

Nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde nur der Außenbau rekonstruiert. Erst kürzlich wiedereröffnet, stellt das ehemalige Schlosstheater heute ein zeitgemäßes, barrierefrei zugängliches Gebäude dar.
Das Haus bietet im Erd- und ersten Obergeschoss vier großzügige Räume, die mit insgesamt rund 1.200 qm Präsentationsfläche für Feierlichkeiten genutzt werden können.

 

 

Neuer Flügel (Weißer Saal)

 

Der Neue Flügel als östlicher, eigenständiger Abschluss des Schlosses wurde im Zweiten Weltkrieg nahezu vernichtet.
Heute weitgehend rekonstruiert, beinhaltet der Schlossbau zwei repräsentative Festsäle, die normalerweise nur im Rahmen einer Museumstour zu besichtigen sind:
Die prachtvolle Goldene Galerie einerseits und den 1742 von Friedrich dem Großen persönlich eingeweihten Weißen Saal andererseits.

Der ehemals als Speisesaal genutzte und heute zum Museum gehörende Weiße Saal verspricht königliches Flair und erstklassige Akustik.

 

In den übrigen Räumlichkeiten des Neuen Flügels sind heute zahlreiche Kunstwerke wie klassizistisch-romantische Skulpturen und Werke französischer Malerei zu bestaunen.

 

Bitte beachten Sie, dass der Weiße Saal nicht barrierefrei zugänglich ist.

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